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Kosten und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Kohlekraftwerken und Atomstrom der letzten 20 Jahre.



Photovoltaikanlagen (PV)


Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in Strom um. Die anfänglichen Installationskosten sind hoch, jedoch sind die Betriebskosten vergleichsweise gering. Von 2000 bis 2021 wurden etwa 100 Milliarden Euro an Subventionen durch die EEG-Umlage für Solaranlagen bereitgestellt​ (Netztransparenz)​. Die Kosten für Solaranlagen sind jedoch in den letzten Jahren deutlich gesunken, und es wird erwartet, dass sie weiterhin eine der günstigsten Energiequellen bleiben. Mit dem Wegfall der EEG-Umlage im Jahr 2022 wird die Finanzierung erneuerbarer Energien nun direkt aus dem Bundeshaushalt unterstützt​ (Bundesregierung)​.


Windkraftanlagen


Windkraftanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes zur Stromerzeugung. Wie bei PV-Anlagen sind die Installationskosten hoch, aber die Betriebskosten sind gering. Die EEG-Umlage hat auch den Ausbau der Windenergie unterstützt. In den letzten 20 Jahren wurden rund 70 Milliarden Euro an Subventionen für Windkraftanlagen bereitgestellt​ (Tech for Future)​. Windenergie gilt als eine der kosteneffektivsten Formen erneuerbarer Energie, insbesondere an gut geeigneten Standorten. Die durchschnittlichen Kosten für die Stromerzeugung durch Windkraft sind in den letzten Jahren gesunken und konkurrenzfähig mit anderen Energiequellen.


Kohlekraftwerke


Kohlekraftwerke verbrennen Kohle zur Erzeugung von Strom. Trotz ihrer hohen CO2-Emissionen und der damit verbundenen Umweltkosten waren Kohlekraftwerke lange Zeit eine Hauptquelle der Stromerzeugung. In den letzten 20 Jahren wurden Kohlekraftwerke mit etwa 90 Milliarden Euro an direkten und indirekten Subventionen unterstützt​ (Ingenieur@Getter)​​ (DIW)​. Die gesamtgesellschaftlichen Kosten, einschließlich der Umwelt- und Gesundheitskosten, sind jedoch erheblich. Langfristig gesehen sind die Betriebskosten für Kohlekraftwerke aufgrund der steigenden CO2-Preise und der Umweltschäden hoch.


Atomstrom


Atomkraftwerke nutzen Kernspaltung zur Erzeugung von Strom. Die Bau- und Betriebskosten sind sehr hoch, und die Entsorgung des radioaktiven Abfalls stellt ein erhebliches Problem dar. In den letzten 20 Jahren wurden rund 287 Milliarden Euro an Subventionen und staatlicher Unterstützung für Atomkraft bereitgestellt​ (Startseite)​​ (top agrar online)​. Die langfristigen Kosten für Stilllegung und Entsorgung sind extrem hoch. Die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Atomenergie werden auf über eine Billion Euro geschätzt.


Vergleich der Kosten




Fazit


Während die anfänglichen Installationskosten für erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Windkraft hoch sein können, sind ihre Betriebskosten niedrig, und sie verursachen nur geringe Umweltkosten. Die Subventionen durch die EEG-Umlage haben den Ausbau erneuerbarer Energien erheblich gefördert und die Kosten gesenkt. Im Vergleich dazu sind die langfristigen Kosten für Kohle- und Atomkraftwerke aufgrund hoher Umwelt- und Entsorgungskosten wesentlich höher. Erneuerbare Energien sind daher nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch wirtschaftlich die günstigste und nachhaltigste Energiequelle.





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